Gemeinsam geht was
Aktuell
Tips & Tricks
Stosslüften
ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen
«Mit ständig schräg gestellten Fenstern entweicht unnötig viel Heizwärme ins Freie. Das gesamte Luftvolumen des Raums wird so während einer Stunde bis zu vier Mal ausgetauscht. Für eine ausreichend hygienische Luftqualität reicht jedoch kurzes regelmässiges Stosslüften während drei bis fünf Minuten mit vollständig geöffnetem Fenster. Aber: Dies ist vor allem bei Gebäuden ohne kontrollierte Lüftung nötig.»
Geräte ausschalten
ZHAW School of Management and Law
«Im Stand-by-Modus braucht ein Bürogerät rund 3 bis 5 Watt: Ist ein Bildschirm ein Jahr lang in diesem Modus, entspricht das 25 bis 40 Kilowattstunden. Das tönt erstmal nach wenig, aber auch Kleinvieh macht Mist: Hochgerechnet auf alle 29’000 ZHAW-Angehörigen mit durchschnittlich 1,3 Geräten pro Person verschwenden wir mehr Strom als 375 Einpersonenhaushalte pro Jahr verbrauchen.»
Helligkeit reduzieren
ZHAW Gesundheit
«Bildschirmhelligkeit reduzieren spart Energie. Die Helligkeit sollte aber nur soweit verringert werden, dass ein Text ohne Anstrengung gelesen werden kann. Dabei hilft, wenn das Umgebungslicht ähnlich ist wie die Bildschirmhelligkeit. Wichtiger fürs Energiesparen ist: Möglichst nur mit einem Bildschirm arbeiten, den Laptop zuklappen. Zudem beide Bildschirme in den Pausen ausschalten.»
Lichter löschen
ZHAW Angewandte Psychologie
«Beim Verlassen eines Raumes die Lichter zu löschen und aktiv in ungenutzten Räumen den Schalter zu drücken, spart Energie. Einfach und effektiv helfen dabei angebrachte Reminder wie ‹Drück mich zum Abschied!›.»
Die Treppe nehmen
ZHAW School of Engineering
«Wenn wir den Aufzug benutzen, verbraucht vor allem der Liftmotor zusätzlich Strom. Damit aus Absichten zum Verzicht entsprechende Handlungen werden, helfen uns konkrete ‹Wenn-Dann-Pläne› für verschiedene Situationen. Beispielsweise: ‹Wenn ich morgens das Gebäude betrete, steuere ich direkt auf das Treppenhaus zu› oder ‹Wenn Kolleg:innen in Richtung Lift gehen, frage ich, ob sie mit mir die Treppen nehmen›.»
Heizung runterdrehen
Gebäudemanagement
ZHAW Life Sciences und
Facility Management
«Im Winter sind mit warmer Kleidung auch 20 °C gut erträglich ohne zu frieren. Pro Grad weniger Raumtemperatur werden 6 bis 8 Prozent Heizenergie und Kosten gespart, bei 20 statt 23 °C also 18 bis 24 Prozent. Eine tiefere Innentemperatur ist unbestritten die einfachste und wirksamste Sparmassnahme!»
Hände kalt waschen
ZHAW School of Engineering
«Zwar trägt Warmwasser im Winter auch zur Erwärmung der Räume bei. Aber Hände mit kaltem Wasser waschen spart dennoch Energie: Waschen sich die 29’000 ZHAW-Angehörigen beispielsweise fünf Mal pro Tag die Hände mit warmem Wasser, verbrauchen sie pro Jahr etwa 600’000 Kilowattstunden oder so viel wie ein halbes Fussballfeld Solarzellen im Schweizer Mittelland typischerweise pro Jahr produzieren.»
Sonnenwärme nutzen
ZHAW School of Engineering
«Normalerweise werden die Storen runtergelassen, wenn die Sonne blendet. Bei aussenliegenden Storen geht aber die Sonnenenergie einfach verloren. Im Winter sollten wir die Sonnenstrahlung ins Zimmer lassen. Die kurzwellige Strahlung wird dann zu Wärme und kann durch die geschlossenen Fenster nicht mehr verloren gehen. Wer dennoch einen Blendschutz braucht, kann auf Vorhänge ausweichen.»
Radiatoren freihalten
Gebäudemanagement
ZHAW Life Sciences und
Facility Management
«Heizkörper sollten die Wärme ungehindert und in der richtigen Menge an den Innenraum abgeben können. Sie dürfen nicht durch Möbel verstellt oder von Vorhängen bedeckt sein. Mindestens ebenso wichtig: Bei jedem Heizkörper sollte die richtige Position des Thermostatventils gesucht und eingestellt werden, damit dieses die gewünschte Innentemperatur selbstständig regeln kann.»
Weitere Infos
Wie sparen unsere Studierenden Energie?
ZHAW Betriebstechnik spart Energie
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Effizienz beim Energiesparen
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Das macht die ZHAW
Massnahmen laufender Betrieb
Campusbeleuchtung reduzieren (insbesondere Leuchtreklame)
Die Beleuchtung auf dem ZHAW-Campus wird in der Nacht reduziert – mit Ausnahme der sicherheitsrelevanten Beleuchtung, wie beispielsweise die Wegbeleuchtung.
Tageslichtsensoren, Bewegungs- und Präsenzmelder anpassen
Beleuchtungssteuerungen sind in der Regel mit Bewegungs- und Präsenzmelder oder Tageslichtsensoren ausgerüstet. Trotzdem kann es vorkommen, dass das Licht nicht ausschaltet, obwohl genügend Tageslicht vorhanden wäre und sich niemand im Raum befindet. Deshalb stellt die ZHAW den Tageslicht-Sollwert und die Nachlaufzeit jeweils wieder neu ein, damit sich die Beleuchtung bei ausreichend einfallendem Tageslicht ausschaltet, oder wenn sich niemand im Raum befindet.
Beleuchtungsstärke anpassen
Die Lichtleistung entspricht nicht immer den Anforderungen der jeweiligen Raumnutzung. Räume können zu hell, zu schwach oder ineffizient beleuchtet sein. Die ZHAW misst die Beleuchtungsstärke regelmässig und passt sie, falls notwendig, an.
Thermostatventil richtig einstellen
Bei älteren und neuen Gebäuden erhöhen sich die Heizkosten für jedes zusätzliche Grad bei der Raumtemperatur. Deshalb überprüft die ZHAW jeweils am Anfang der Heizsaison, ob alle Thermostatventile funktionieren und die richtige Temperatur eingestellt ist.
Radiatoren entlüften
Im Herbst entlüftet die ZHAW jeweils die Radiatoren, wenn sie blubbern, gluckern oder pfeifen und nur teilweise warm werden. Unabhängig davon werden die Radiatoren alle paar Jahre entlüftet. Die Heizung arbeitet dadurch wieder effizient und verbraucht weniger Energie.
Heizkurve einstellen
Die Heizkurve wird von der ZHAW zuerst bei kalter Witterung (knapp unter 0 °C) eingestellt, um bei dieser Aussentemperatur die Raumtemperatur richtig zu justieren. Diese Massnahme wird bei wärmerer Witterung (etwas über 10 °C) wiederholt.
Temperatur nachts senken
Wenn die Vorlauftemperatur der Heizung ausserhalb der Nutzungszeiten (meist in der Nacht und am Wochenende) gleich hoch ist wie tagsüber, wird unnötig Energie verheizt. Die ZHAW senkt deshalb die Vorlauftemperatur der Heizung oder einzelner Heizkreise ausserhalb der Nutzungszeiten.
Volumenstrom bei Heizung optimieren
Die Fördermenge der Umwälzpumpe wird von der ZHAW reduziert, denn oft fördern Heizungsumwälzpumpen zu viel Wasser und verbrauchen dadurch unnötig Energie. Indem der Volumenstrom korrekt eingestellt wird, wird nicht nur Strom gespart, sondern werden auch störende Pfeifgeräusche vermieden.
Luft-Wasser-Wärmepumpen optimal abtauen
Die Eisbildung auf dem Verdampfer ist ein verlässlicher Hinweis, wie gut der Abtauvorgang funktioniert. Die ZHAW prüft ihn, wenn eine ungleichmässige Eisschicht mit stärker und schwächer vereisten Stellen entstanden ist. Der Abtauvorgang wird optimiert, indem die minimale Abtautemperatur gefunden wird, bei der sich auf dem Verdampfer kein Eis mehr bildet.
Verdampfer und Wärmepumpe reinigen
Anlagen mit einem verschmutzten Verdampfer haben einen bis zu 45 Prozent höheren Energieverbrauch. Deshalb reinigt die ZHAW den Verdampfer im Schnitt alle zwei Jahre. Die Zeit zwischen den Reinigungen variiert je nach Standort und Verschmutzungsgrad.
Luftmengen richtig einstellen
Die ZHAW passt die Luftmenge der Lüftungsanlage dem effektiven Bedarf in den Räumen an. Wenn die Luftmenge beispielsweise halbiert würde, könnten bis zu 80 Prozent an Energie eingespart werden.
Wärmerückgewinnung überprüfen
Eine schlecht arbeitende Wärmerückgewinnung sieht und spürt man nicht, da die Zuluft auch ohne über das Heizregister nacherwärmt wird. Trotzdem geht wertvolle Raumwärme verloren. Die ZHAW optimiert und überprüft deshalb den Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung und reduziert so den Energieverbrauch.
Kontakt
Gemeinsam die Energieversorgung stärken